Brief an Luise Clostermeyer

Grabbe, Christian Dietrich
Kurzformat

Brief an Luise Clostermeyer / von Christian Dietrich Grabbe - Detmold , 6. November 1821
1 S. : fol.
  • Autographensammlung Geigy-Hagenbach, - (Sammlungsnummer: 2567, Standort: Unbekannt)

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500 |a Eigenhändiger Brief mit Unterschrift 
500 |a Mit ausführlichen Erläuterungen von Luise Clostermeyer am Kopf und am linken Rande 
500 |a Datum laut Auktionskatalog 
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510 4 |a Auktionskatalog: Haus der Bücher ; J.A. Stargardt. - Autographen aus der Sammlung Karl Geigy-Hagenbach, Basel, und anderem Besitz. Auktion am 30. und 31. Mai 1961 in Marburg. - Basel : Haus der Bücher ; Marburg : J.A. Stargardt, [1961], S. 28 (Nr. 142) 
510 4 |a Geigy-Hagenbach, Karl. - Autographen-Sammlung. - Basel : Gasser & Cie, 1929, S. 395 (Nr. 2567) 
520 |a Typischer Brief für den Gesundheitszustand des Dichters an seine spätere Braut, resp. Gattin Luzie Clostermeier. "Hochgeehrteste Mademoiselle. Sie sind böse, und warum - weil ich krank bin. Ich bins, ich habe gestern aus Meiers Hause stürzen müssen, als ich 1/2 Glas Wein getrunken. Dazu Geschäfte. Dazu scheussliche Misslaune. Dazu Geistesträgheit. Durfte ich Sie heute so besuchen und ennuyieren? Mit langem Krankengesichte Thee trinken und dummes Zeug sprechen? Darf ich kommen, so bitte ich, dass ich um 5 Uhr Ihnen zeige, ich bin so abscheulich, als ich sage. Ich liefe aber um 6, 7 oder halb 8 wieder fort und es hätte Ihnen andere Besuche und einen Abend verdorben. Der unselige Grabbe." (Kat. Geigy-Hagenbach) 
520 |a An Luise Clostermeyer, seine Braut und spätere Gattin. "... Sie sind böse" (Anm. am Rande: "Ich vermuth' es, denn das Mädchen sah so verflucht aus, als es von Ihnen zurückkam. Wahrhaftig."), "und warum - weil ich krank bin. Ich bin's, ich habe gestern Abends aus Meiers Hause stürzen müssen, als ich 1/2 Glas Wein getrunken. Dazu Geschäfte. Dazu abscheuliche Misslaune. Dazu Geistesträgheit. - Durfte ich so Sie heute so besuchen und ennuyiren? ... Darf ich kommen, so bitte ich, dass ich um 5 Uhr Ihnen zeige, ich bin so abscheülich, als ich sage. Ich liefe aber um 6, 7 oder halb 8 schon wieder fort und es hätte Ihnen andere Besuche und einen Abend verdorben der unseelige Grabbe." (Auktionskatalog) 
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Basisinformationen

Signatur:
  • Autographensammlung Geigy-Hagenbach, - (Sammlungsnummer: 2567, Standort: Unbekannt)
Ressourcentyp:
Brief; Autograph; Archivmaterial / Archivdokument
Titel:
Brief an Luise Clostermeyer / von Christian Dietrich Grabbe
Entstehungsangaben:
Detmold, 6. November 1821
Entstehungszeit (normiert):
1821.11.06
Verzeichnungsstufe:
Dokument=Item=Pièce
Physische Beschreibung:
  • 1 S.; fol.
Serie:
Autographensammlung Karl Geigy-Hagenbach. IV, Nachtrag 8, Deutsche Dichter und Schriftsteller; 2567

Sucheinstiege

Körperschaft:
Ort (normiert):
Ort:
Formschlagwort:

Hierarchie/Kontext

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Inhalt und innere Ordnung

Inhalt:
  • Typischer Brief für den Gesundheitszustand des Dichters an seine spätere Braut, resp. Gattin Luzie Clostermeier. "Hochgeehrteste Mademoiselle. Sie sind böse, und warum - weil ich krank bin. Ich bins, ich habe gestern aus Meiers Hause stürzen müssen, als ich 1/2 Glas Wein getrunken. Dazu Geschäfte. Dazu scheussliche Misslaune. Dazu Geistesträgheit. Durfte ich Sie heute so besuchen und ennuyieren? Mit langem Krankengesichte Thee trinken und dummes Zeug sprechen? Darf ich kommen, so bitte ich, dass ich um 5 Uhr Ihnen zeige, ich bin so abscheulich, als ich sage. Ich liefe aber um 6, 7 oder halb 8 wieder fort und es hätte Ihnen andere Besuche und einen Abend verdorben. Der unselige Grabbe." (Kat. Geigy-Hagenbach)
  • An Luise Clostermeyer, seine Braut und spätere Gattin. "... Sie sind böse" (Anm. am Rande: "Ich vermuth' es, denn das Mädchen sah so verflucht aus, als es von Ihnen zurückkam. Wahrhaftig."), "und warum - weil ich krank bin. Ich bin's, ich habe gestern Abends aus Meiers Hause stürzen müssen, als ich 1/2 Glas Wein getrunken. Dazu Geschäfte. Dazu abscheuliche Misslaune. Dazu Geistesträgheit. - Durfte ich so Sie heute so besuchen und ennuyiren? ... Darf ich kommen, so bitte ich, dass ich um 5 Uhr Ihnen zeige, ich bin so abscheülich, als ich sage. Ich liefe aber um 6, 7 oder halb 8 schon wieder fort und es hätte Ihnen andere Besuche und einen Abend verdorben der unseelige Grabbe." (Auktionskatalog)

Anmerkungen

Allgemeine Anmerkung:
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Mit ausführlichen Erläuterungen von Luise Clostermeyer am Kopf und am linken Rande
Datum laut Auktionskatalog
Sprache, Schrift:
Deutsch

Geschichte

Entstehungs-, Besitz- und Sammlungsgeschichte:
Wurde 1961 vom Haus der Bücher und Stargardt in Marburg versteigert.

Hinweise

Bibliographischer Nachweis:
  • Auktionskatalog: Haus der Bücher ; J.A. Stargardt. - Autographen aus der Sammlung Karl Geigy-Hagenbach, Basel, und anderem Besitz. Auktion am 30. und 31. Mai 1961 in Marburg. - Basel : Haus der Bücher ; Marburg : J.A. Stargardt, [1961], S. 28 (Nr. 142)
  • Geigy-Hagenbach, Karl. - Autographen-Sammlung. - Basel : Gasser & Cie, 1929, S. 395 (Nr. 2567)

Zugriffs- und Benutzungsbestimmungen

Zugangsbestimmungen:
  • Es gelten die Benutzungsbestimmungen für den Sonderlesesaal
Urheberrecht Metadaten:
Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC0 zur Weiternutzung zur Verfügung.

Bearbeitungsstand

Interne Bearbeitung:
  • Verzeichnung=Description=Inventaire; November 2022; HAN-Katalogisierungsregeln; Rekatalogisierung nach Verzeichnis von Karl Geigy-Hagenbach und Auktionskatalog; ben

Identifikatoren

Systemnummer:
991171105825505501
Andere Systemnummer:
  • (EXLNZ-41SLSP_NETWORK)991171105825505501
  • (41SLSP_UBS)9972659570605504
Quelle: